Veranstalter der Activities ist das Lions Hilfswerk Schwabach e.V.;
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Ämterübergabe Lions Club Schwabach
Neue Impulse und bewährte Hilfsprojekte
Ämterübergabe beim Lions Club Schwabach – Gernot Brandl übernimmt Staffelstab von Sascha Spahic
„Bewährtes bewahren – Neues wagen“. Unter diesem Motto steht das gerade beginnende Amtsjahr für den Lions Club Schwabach. Die Übergabe des symbolischen goldenen Staffelstabes vom bisherigen Präsidenten Sascha Spahic zu seinem Nachfolger Gernot Brandl haben die Mitglieder des Clubs in festlichem Rahmen in der „Bank“ in der Schwabacher Innenstadt begangen.
Wichtige Hilfsprojekte für die Menschen in und um Schwabach, dafür setzt sich der Lions Club seit seiner Gründung vor fast 50 Jahren ein. Der Rückblick auf das abgelaufene Jahr stellte das Engagement des Clubs erneut unter Beweis: Sascha Spahic, der scheidende Präsident, erinnerte mit dem Dank an sein ganzes Team von Mitstreitern etwa an das Schwimmkursprojekt für Grundschulkinder, das der Club komplett finanziert. Knapp 50 Buben und Mädchen haben das Seepferdchen bereits absolviert, die nächsten Kurse – dann im neuen Hallenbad - sind gerade in der Feinplanung.
Auch das gesunde Frühstück für Kindergartenkinder erfährt immer mehr Resonanz, und weitere Trinkbrunnen an Schulen werden installiert. Eine im Wortsinn lebenswichtige Initiative ging ebenfalls vom Lions Club aus: In der Stadt werden gerade an fast immer zugänglichen Stellen Defibrillatoren angebracht. Im Notfall kann der kurze Weg zu so einem Gerät Leben retten. Mit 25000 Euro hat der Club die Finanzierung der acht Defis vollständig übernommen.
Viele Projekte laufen auch 2026/2027 weiter, zum Beispiel die Seminare für Lehrerinnen und Lehrer unter dem Titel „Lions Quest“. In den dreitägigen Kursen geht es um soziale Kompetenzen, die viele Schülerinnen und Schüler heutzutage eigens erlernen müssen.
Bewährtes bewahren – das bedeutet, die Tradition des Helfens bleibt bestehen, betonte Gernot Brandl, der bis Ende Juni 2027 das Amt des Präsidenten bekleidet. Dazu gehören nicht nur die bewährten Buden bei Bürgerfest und Weihnachtsmarkt oder die Krapfenverteilaktion zum Faschingsauftakt am 11.11., sondern auch der wieder stattfindende Menü- und Unterhaltungsabend für Schwabacher Seniorinnen und Senioren, die Weihnachtspäckchenaktion für bedürftige Familien oder der Weihnachtsprosecco in der enoteca von Enzo Olmorisi, wobei ebenfalls Spenden für Hilfsprojekte gesammelt werden.
Daneben steht „Neues wagen“ auf dem Programm des nächsten Jahres: Brandl sieht die Stärke des Clubs „in der Verbindung von Verlässlichkeit und Neugier“. Darin, „dass wir uns auf unsere Werte stützen und dennoch bereit sind, neue Wege zu gehen, neue Impulse aufzunehmen und frische Ideen zuzulassen“. Bei Führungen, Vorträgen und Exkursionen wird es um die Kunst der Chemie gehen, um Humanrobotik sowie um „KI – Fluch oder Segen?“ Aber natürlich auch, nicht verwunderlich bei einem Architekten als Präsident, ums Bauen und um Denkmalschutz.
Bild: Sascha Spahic, der scheidende Präsident des Lions Club Schwabach, übergibt den Staffelstab an seinen Nachfolger Gernot Brandl.
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Zu Gast im Maximilianeum
Schwabacher Lions Club hörte bei einer aktuellen Stunde im Landtag zu
Politische Bildung live erleben – das konnte der Schwabacher Lions Club bei einer Fahrt in den Bayerischen Landtag. Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Dr. Sabine Weigand (Die Grünen) haben die politisch interessierten Gäste aus Franken eine Plenarsitzung im bayerischen Parlament sowie eine informative Stadtführung erlebt.
Ging es um eine Revolution? Oder doch um Energie, um neue Mini-Atomkraftwerke oder um den Ausbau von Biogas? In der Überschrift vorn an der Wand neben Landtagspräsidentin Ilse Aigner war von „Freiheitsrevolution“ die Rede. Wenn man der Grünen-Fraktionschefin Katharina Schulze dann bei ihrer Rede vor dem halb gefüllten Plenarsaal aufmerksam zuhörte, wurde aber klar: Es ging um erneuerbare Energien. Bei der aktuellen Stunde, die die Grünen-Fraktion im Landtag beantragt hat, schwirrten die Fachbegriffe nur so durch den Saal.
Aber etliche Sätze schienen ungehört zu verhallen. Zumindest bei den jeweils anderen Fraktionen. Die eigene Partei zollte der Rednerin, dem Redner stets demonstrativ Applaus, die anderen Abgeordneten dagegen schauten gelangweilt auf ihre Handy-Displays, Minister und Ministerinnen unterhielten sich weiter.
„Aber das Plenum“, so erklärte Sabine Weigand später ihren Gästen aus Schwabach, „is just for the show“. Der Landtag „ist ein Arbeitsparlament“, dafür werde in den Ausschüssen fachlich intensiv diskutiert. Allerdings gelte dann bei der Abstimmung für eine Oppositionsfraktion wie die der Grünen immer: Antrag abgelehnt. Immer.
Gerade bei ihrer Arbeit als Sprecherin im Bereich Denkmalschutz müsse sie viel Frustrationstoleranz beweisen, erzählte Historikerin Weigand. Fördergelder würden gestrichen, so dass viele private Denkmaleigentümer die Kosten für Sanierungen nicht mehr stemmen können. Den Denkmalschutz selbst nimmt sie jedoch in Schutz. „Unsere gewachsenen Städte und Bauten sind unsere Geschichte, sie prägen uns“, wirbt sie beharrlich für „unser kulturelles Erbe“.
Passend dazu hatte Weigand für die Schwabacher eine Stadtführung mit einem promovierten Kunsthistoriker organisiert. Neven Denhauser zeigte den Gästen bei einem amüsanten Rundgang durch die Münchner Innenstadt, dass das (neu)gotische Rathaus gar nicht so alt ist wie es aussieht. Er deutete gegenüber auf St. Peter, die wirklich älteste Kirche der Altstadt, und erklärte die Geschichte des Viktualienmarktes mit seinen „Standerln“. Dass in der Straße der Mätressen interessante Wappen – zum Beispiel mit „Bastard-Balken“ – an (bischöflichen) Palästen angebracht sind, hatten vor dem aufschlussreichen Spaziergang sicher auch nicht viele Besucher bemerkt.
Der Kreis zum Landtagsbesuch schloss sich, als die Gruppe neben dem Bayerischen Hof am Palais Montgelas ankam – hier hatte der Landtag früher getagt. An dessen Ausgang war 1919 Kurt Eisner, der erste bayerische Ministerpräsident der Weimarer Republik, von einem Attentäter erschossen worden. Seit 1989 erinnert eine Platte im Boden an den Politiker, der im Kampf für die Demokratie sein Leben lassen musste. Bis zum Errichten dieses Denkmals hat der Freistaat Bayern, so Neven Denhauser, „70 Jahre gebraucht“.
Carola Scherbel
Bild: Im Maximilianeum war eine Gruppe des Schwabacher Lions Clubs auf Einladung der Grünen-Abgeordneten Dr. Sabine Weigand zu Gast.
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Acht neue Defis für Schwabach
Er ist nicht größer als ein kompaktes Handtäschchen, aber er kann Leben retten. Der Defibrillator. In dem kleinen Köfferchen ist, leuchtend rot verpackt, ein Herzmess- und Stromstoßgerät für den Notfall. Notfall heißt: Herzinfarkt. Und dann zählen plötzlich Minuten. Eine kräftige Anschubfinanzierung des Lions Clubs sorgt jetzt dafür, dass in Schwabach acht neue „Defis“ hängen können. Ein paar wenige Defibrillatoren gibt es schon in der Stadt, etwa bei einer Physiotherapiepraxis in der Nürnberger Straße. Aber ab sofort werden neue Geräte so angebracht, dass sie (fast) rund um die Uhr öffentlich zugänglich sind, also an Außenwänden oder in Geldausgaberäumen von Sparkasse und VR-Bank. So kann jede oder jeder Betroffene schnell Hilfe bekommen – und jede oder jeder Passant kann zum Lebensretter werden. Den Beginn haben der Geldausgaberaum der VR-Bank in der Königstraße und die Seitenwand des Eiscafé De Rocco in der Ludwigstraße gemacht. Weitere sechs Defis sollen in Kürze folgen.
Die Idee kam bei einem Seminar
Die Notwendigkeit dafür sieht man bei der Stadt Schwabach natürlich schon lange. Allein: Es haperte am Geld. Und auf einen öffentlichen Zuschusstopf hatte die Stadt keinen Zugriff, weil sie zu der Zeit „noch nicht Gesundheitsregion war“, wie Sozialreferent Knut Engelbrecht erklärt. Die Idee zur Umsetzung entstand dann aber in München. Dort hörte bei einem Seminar für medizinische Fachangestellte Karin Bonn vom Schwabacher Lions Club, wie wichtig die kleinen Geräte sind – sowohl ihre Erreichbarkeit durch Verteilung im öffentlichen Raum als auch Information und Schulung für Menschen mit medizinischem Wissen, also etwa die MFAs. Sie hörte aber auch, dass es mit beidem hierzulande noch nicht so weit her ist wie in anderen Ländern. Also wurde sie aktiv.
25.000 Euro stehen zum Start bereit
Bei der Stadt Schwabach freute man sich sehr über die Initiative von Karin Bonn, denn „wir waren auf der Suche nach Partnern“, beschreibt Knut Engelbrecht. Die Björn-Steiger-Stiftung und die Deutsche Herzstiftung gehören dazu, aber jedes einzelne Gerät kostet rund 3000 Euro, es muss installiert und gewartet und nach drei Jahren mit neuer Batterie ausgestattet werden. Also war viel Geld nötig. Den Anfang machte dann Enzo Olmorisi, der in seiner enoteca alljährlich den Weihnachtsprosecco ausgibt. Die 4320 Euro, die am Heiligen Abend 2025 in seiner Spendenbox raschelten, reichte er für das Projekt „Herzsicher. Gemeinsam Leben retten“ weiter, und der Lions Club legte noch gut 20.000 Euro drauf, so dass zum Start 25.000 Euro für insgesamt acht Defibrillatoren zur Verfügung stehen.
Keine Angst vor falscher Handhabung
Mit der VR-Bank und der Sparkasse fand die Stadt dann Partner zum Hängen der kleinen Kästchen in Räumen, die fast immer zugänglich, aber gleichzeitig videoüberwacht sind. Und sie sorgt für Anschluss, Montage sowie Wartung der potenziellen Lebensretter. Übrigens: Keine Angst vor falscher Handhabung! In einem Notfall gilt sowieso zuerst: Den Notruf 112 wählen. Die Integrierte Rettungsleitstelle (ILS) bleibt dann mit dem Anrufer verbunden und leitet ihn zum nächsten Defi. Das Gerät, das man aus dem transparenten kleinen Kasten herausnimmt, ist selbsterklärend. Es gibt dem Helfer, der Helferin genaue Anweisungen, was zu tun ist. „Man kann nichts falsch machen“, betont Karin Bonn. „Der einzige Fehler wäre, nichts zu tun.“
Kostenlose Schulung im Bürgerhaus Mit den acht Defis, die jetzt nach und nach installiert werden, kann zumindest ein „grobmaschiges Netz“ gespannt werden, ist Oberbürgermeister Peter Reiß froh über die Initiative und dankt den Ideengebern. Ohne den Lions Club wäre das Projekt nicht umsetzbar gewesen, ergänzt Engelbrecht. Eventuell rege die Anschubfinanzierung ja sogar weitere Organisationen oder Bürgerinnen und Bürger an, selbst aktiv zu werden, kann sich Sascha Spahic, der Präsident des Lions Clubs, vorstellen. Spenden für das Projekt „Herzsichere Kommune“ kann man auf das Konto der Stadt Schwabach (DE15 7656 0060 0000 0044 05, VR-Bank Mittelfranken Mitte, Verwendungszweck „Spende für Defibrillatoren im Stadtgebiet Schwabach“).
Aktiv wird die Stadt auch in Sachen Information zur Handhabung: Mit kostenlosen Erste-Hilfe-Schulungen, die die Björn-Steiger-Stiftung anbietet, wird das Basiswissen für Laien vermittelt. Die nächste findet am Montag, 29. Juni, um 18 Uhr im Bürgerhaus in Schwabach statt, online bewerben können sich Schwabacherinnen und Schwabacher unter: https://www.schwabach.de/de/politik/amt-fuer-personal-und-organisation/pressestelle/neues-aus-der-pressestelle/12854-ersthelfer-app-team-bayern-lebensretter-wird-eingefuehrt.html
Geworben wird auch für die Ersthelfer-App "Team Bayern Lebensretter". Wer medizinisches Wissen hat und sich registriert, kann notfalls zu Hilfe geholt werden. Auch das ist ein Beitrag, um Leben zu retten.
Auf dem Titel-Bild von links Richard Oppelt, Vorstand der VR-Bank, Initiatorin Karin Bonn, OB Peter Reiß, Erstspender Enzo Olmorisi von der enoteca, Sozialreferent Knut Engelbrecht und Lions-Präsident Sascha Spahic.

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Lions Club Seniorenabend
Flotte Rhythmen, feines Essen und aufmerksames Service-Personal: Einen gelungenen Abend mit bester Unterhaltung und einem köstlichen Drei-Gänge-Menü haben mehr als 80 Seniorinnen und Senioren aus Schwabach in der Casa Fontana erlebt. Völlig kostenfrei, außerdem mit Abhol- und Rückfahrservice.
Eingeladen hatte der Schwabacher Lions Club. Was bis zum Corona- Lockdown alljährlich üblich war und zum Angebot des Clubs an die Schwabacher Stadtgesellschaft gehört hatte, haben die Aktiven des Clubs jetzt wieder aufleben lassen. Ältere Damen und Herren aus Schwabacher Seniorenkreisen oder Heimen waren eingeladen, miteinander vom Aperitiv über leckeres Essen an festlich gedeckten Tafeln bis zur musikalischen Unterhaltung einen fröhlichen Abend zu verbringen.
Bewirtet und bedient wurden die Herrschaften natürlich von den Mitgliedern des Lions Clubs, standesgemäß gekleidet mit den Lions-Schürzen. Fein gekocht hatte Goran Mladenovski mit seinem Team vom Partyservice Rosmarin. Und für die stimmungsvolle Musik zum Mitklatschen, teils sogar zum Mittanzen, sorgte die Schwabacher Drei-Mann-Band SchmidtEinander. Nach feinem Lachstatar sowie gebratener Hähnchenbrust mit Steinpilzfüllung, angerichtet auch mit Hilfe von Lions-Präsident Sascha Spahic, servierten die Lions-Kellnerinnen und -Kellner noch zartschmelzende Mousse au chocolat. Die war selbstredend selbst gemacht – von den erfahrenen Dessert-Spezialistinnen des Clubs, Monika Feustel, Karin Hofbauer und Biggi Brückner.
Dass der Abend inklusive der Fahrdienste für die betagten Gäste so gutgelaunt und reibungslos ablief, war nicht nur dem professionellen Casa-Team um Chris Kriegmeier zu verdanken, sondern vor allem Monika Feustel, die als Organisatorin des Lions Clubs alle Fäden in der Hand hielt. Das heißt: Die Seniorinnen und Senioren freuen sich jetzt schon auf die Wiederholung im nächsten Jahr.

Ausgabestelle für das Menü mit Monika Feustel (vorn) und Präsident Sascha Spahic an der Sauciere
