Veranstalter der Activities ist das Lions Hilfswerk Schwabach e.V.;
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Lions Club Schwabach startet den Verkauf der Adventskalender 2025
Sie sind jedes Jahr so begehrt, dass schon weit vor dem 1. Dezember kaum noch einer zu haben ist: Die Adventskalender des Schwabacher Lions Clubs. Wer sich rechtzeitig einen (oder mehrere) Kalender sichern will, könnte am nächsten Sonntag Glück haben. Bei „Schwabach trempelt“ am 19. Oktober verkauft der Lions Club an einem eigenen Stand in der Innenstadt vorab 333 Stück.
Aber keine Angst, es gibt noch deutlich mehr Kalender. Insgesamt sind es wieder 6000, die für jeweils für 6,50 Euro zu haben sind. Die Adventskalender mit der stimmungsvollen Farbzeichnung von Stadtkirche und Rathaus, gefüllt mit Schokolade und vor allem mit dem Reiz wertvoller Gewinne bestückt, werden ab 28. Oktober in Schwabach verkauft. Vor allem bei Einzelhandelsbetrieben und Gaststätten sind die Adventskalender dann vorrätig.
Besonders beliebt sind sie, weil jeder Kalender mit einer Nummer versehen ist – und die birgt die Chance auf einen Gewinn: Die Preise reichen von zahlreichen Gutscheinen der Schwabacher Gastronomie über VIP-Karten für den Challenge Roth 2026 (finanziert von Speck Pumpen) bis zu einer Slush-Eismaschine, gesponsert vom Elektronikmarkt Tevi, einer Hilti-Bohrmaschine, einer Tagesfahrt mit dem E-Porsche Taycan, die von Auto Scholz in Nürnberg ermöglicht wird, oder einer Übernachtung im neuen Schwabacher Romantik-Hotel „Das Goldschläger“ für zwei Personen (ein Preis der Werbe- und Stadtgemeinschaft). Insgesamt liegt der Wert der Preise bei mehr als 18000 Euro, freut sich Florian Platzeck vom Lions Club.
Die Nummern werden alle unter notarieller Aufsicht gezogen, welche Nummer gewonnen hat, wird täglich im Schwabacher Tagblatt veröffentlicht, die Ziffern sind außerdem auf den Websites des Lions Clubs www.lions-schwabach.de sowie der Werbe- und Stadtgemeinschaft www.werbe-stadtgemeinschat.de nachzulesen. Die Gewinne können bei den jeweiligen Geschäften und Betrieben eingelöst werden.
Aber selbst wenn kein Gewinn dabei sein sollte, tut man mit dem Kauf des Adventskalenders etwas Gutes. Der Erlös des Projektes kommt ohne Abzug Hilfsaktionen zugute. So werden mit der Weihnachtspäckchenaktion jedes Jahr Familien mit Geschenken und Winterkleidung bedacht. Außerdem finanziert der Lions Club kostenlose Schwimmkurse für Grundschulkinder.
car
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Neues Mitglied: Jan Rappeneggger im Lions Club Schwabach
Neuzugang beim Lions Club Schwabach: Jan Rappenegger, selbständiger Steuerberater, hat von Präsident Sascha Spahic die goldene MItgliedsnadel angesteckt bekommen. Der 36-Jährige ist damit jüngstes Mitglied des Clubs. Zusammen mit seiner Frau Marina sei er, so der seit Kurzem in Schwabach lebende Oberpfälzer, „glücklich“, der Charity-Organisation anzugehören. Und zeigte sofort seine Bereitschaft mit anzupacken, wenn es darum geht, bei Projekten wie dem Verkauf von Adventskalendern, dem Ausfahren von Faschingskrapfen zu Schwabacher Firmen oder beim Standdienst am Schwabacher Weihnachtsmarkt mit „Manpower“ mitzuhelfen.
car
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Neue Weihnachtskugeln für Schwabach
Weihnachten naht! Und damit die Frage: Was schenke ich? Nicht immer müssen es die ganz großen Präsente sein, die wir am 24. Dezember verschenken. Oft wollen wir uns mit kleinen Aufmerksamkeiten bedanken oder Wünsche überbringen. Oder vielleicht besonderen Schmuck an den Christbaum hängen.
Hier kommt wie jedes Jahr der Lions Club Schwabach ins Spiel mit seinem jetzt schon bewährten Angebot: Eine mattweiß schimmernde Weihnachtskugel aus mundgeblasenem Glas, dekoriert mit der goldenen Zeichnung eines typischen Schwabacher Motivs. Zum fünften Mal bietet der Lions Club die jeweils auf 600 Stück limitierte Auflage an.
Nach dem Schwabacher Herz, der Stadtkirche, dem Krippenhaus und einem Goldschläger ist es diesmal der Schöne Brunnen, der auf die filigrane Kugel skizziert wurde. Versehen mit einem Schriftzug - natürlich in der Schwabacher Schrift. 600 Kugeln sind zu haben. Der Preis liegt bei 7,90 Euro pro Stück. Für Firmen werden Packungen mit 24 Stück frei Haus geliefert. Hergestellt wurden die Kugeln in Deutschland.
Verkauft werden die diesjährigen Weihnachtskugeln ab 3. November an folgenden Stellen zu haben:
Buchhandlung Kreutzer, Königsplatz14, Telefon (09122) 3288;
der Bauernladen, Königstraße 13, Telefon (09122) 16256;
Enotecca Weinbar Olmorisi, Königstraße 18, Telefon (0171) 7538561;
Adler Apotheke, Kappadozia 7, Telefon (09122) 2639;
fitness complete, Ringstraße 96, Rednitzhembach, Telefon (09122) 631423;
Strehle Wäsche, Königstraße 22, Telefon (09122) 3392;
L`Angolo dei Sapori, italienische Feinkost, Zöllnertorstraße 5, Telefon (09122) 1892135.
Restbestände mit den Motiven von Stadtkirche und Krippenhaus sind noch bei L’Angolo dei Sapori erhältlich.
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Haus der Begegnungen: Ein Traum wurde wahr
So einen Ort sollte es geben: Wo Menschen jeden Alters, jeder Religion, egal aus welcher sozialen, nationalen oder sonstigen Schicht und Herkunft zusammenkommen, sich treffen, begegnen, austauschen.
Alles unter einem Dach: Im „Haus der Begegnungen“ in Schwabach ist der Wunsch längst Wirklichkeit geworden. In dem großen, stilvoll restaurierten Gebäude Auf der Aich direkt in der Schwabacher Altstadt gibt es seit 2021 fast ununterbrochen Begegnungen – mit täglichen Angeboten und Veranstaltungen, meist mehreren am Tag: Asyl-Café und Digitalberatung, Bandura-Unterricht und Ehrenamts-Treff, Sitzungen von Vereinsvorständen, Get together der Helfer oder gemeinsames Essen der Tafel. „Es ist immer was los“, sagt Dr. Rezarta Reimann, die Geschäftsführerin des Hauses. Ein Traum wurde wahr, so sieht sie es, als plötzlich Geld da war für die Idee. Im Jahr 2015, in der Zeit großer Flüchtlingsbewegungen, gründete der Schwabacher Unternehmer Bernd-Dieter Jesinghausen die Integrationsstiftung. Sein Ziel: Integration und Zusammenhalt sollen Eckpfeiler einer stabilen, humanen Bürgergesellschaft in Schwabach sein. Mit der beträchtlichen Summe von einer Million Euro stattete er die Stiftung aus, unter dem Dach des Fördervereins für Integrationsarbeit wurde 2021 das Haus angemietet. Seitdem dient es als Beratungs- und Bildungsstätte. Chancengleichheit, Demokratieförderung, Vielfalt, Integration und Inklusion heißen die Überbegriffe.
Da zeigt die Frauenkommission einen Film über Frauenrechte in der DDR, da bietet das Asylcafé Deutschunterricht an, da tagt das Quartiersmanagement oder es trifft sich der Runde Tisch Inklusion. Trotz der intensiv genutzten Buchungen und des gut gefüllten Kalenders freut sich Dr. Rezarta Reimann immer über neue Initiativen und Ideen. Derzeit hängen im großen Veranstaltungsraum im Erdgeschoss farbenfrohe Gemälde an der Wand, ukrainische Kinder haben sie gemalt. Fotoausstellungen finden hier immer wieder Platz, für die jüngsten Ausgaben der Ortung bot das Haus seinen Raum ebenfalls als Galerie an. Begegnungen sind dabei immer beabsichtigt und gewollt. So geht Integration: Einheimische und Auswärtige, Alte und Junge, arme und reiche Menschen sollen sich treffen, austauschen, voneinander profitieren, wünschen sich die Integrationsstiftung und der Förderverein. Genau darum geht es auch dem Lions Club Schwabach: Die Menschen in Schwabach integrieren, die nicht alle Möglichkeiten haben, sich selbst zu helfen.
Deshalb war der Lions Club neugierig auf die Arbeit im Haus der Begegnungen. Zusammen mit Präsident Sascha Spahic schauten sich die Mitglieder in den Veranstaltungs-, Konferenz- und Unterrichtsräumen samt Küche und Café um, voller Bewunderung für die engagierte Arbeit. „Ein ganzes Team“, so betonte Dr. Reimann immer wieder, sei hier aktiv, mit Leidenschaft und vielen Ideen. So kann jede und jeder kommen, wenn am Dienstag „Digital für alle“ angeboten wird – keine Ahnung von den Tücken des Smartphones? Kein Problem, die Mittelschüler und ihre Mentoren sind zum Erklären da. Lust auf Instrumental-Unterricht? Eine Musikerin, die im staatlichen Orchester in Kiew Bandura gespielt hat, gibt ihr Wissen jetzt in Schwabach weiter – gratis. Keine privaten, keine gewerblichen Angebote! So lautet das Credo im Haus der Begegnungen, das macht die Geschäftsführerin allen klar, die hier Kurse oder Treffen veranstalten wollen. "Damit könnten wir Geld verdienen", berichtet sie.
Aber das Haus der Begegnungen soll stets frei und unabhängig bleiben, auch Parteien müssen draußen bleiben. Finanzielle Unterstützung kommt weder vom Bund noch vom Land oder der Kommune. Allein durch das (sich verbrauchende) Stiftungskapital und Spenden finanziert man sich. Das Geld des großherzigen Stifters Jesinghausen, der im Jahr 2020 verstorben ist, reicht jetzt noch etwa sieben Jahre, verrät Reimann. Was danach aus dem Haus wird? „Ich weiß es nicht“, sagt Rezarta Reimann. Aber sie bleibt – wie immer – zuversichtlich: „Vielleicht findet sich ja ein nächster Stifter, oder die Stadt Schwabach steigt ein …“ Bis dahin hofft sie auf immer neue Begegnungen in dem schönen Haus auf der Aich. Und hat auch schon wieder eine Idee: Als Sascha Spahic ihr das Kochbuch einer herzkranken Frau aus Linz mit dem Titel „Herzgenuss“ überreichte, kündigte sie für den nächsten Treff der Mitarbeitenden an, dass „wir auf jeden Fall eines dieser Rezepte zusammen kochen“.
Carola Scherbel